Veranstaltungen

Der Paracelsus-Zweig Basel bietet regelmässige Vorträge, Einführungs- und Fortbildungskurse über Anthroposophie an.

Mai 2017
Mittwoch, 3. Mai 2017 bis 28. Juni 2017
Öffnungszeiten: 1 Stunde vor den SCALA BASEL-Veranstaltungen
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Gedenkausstellung Rutina Kistler

Die Künstlerin Rutina Kistler (1950–2015) war die Tochter der Hilda von Pfyffer, welche ihrerseits malte und mit dem Künstler Max von Moos befreundet war. Sie diplomierte an der Schule für Gestaltung in Luzern. Als zweite Heimat wählte sie Basel, wo sie sich wohl fühlte. In Dornach absolvierte sie ein vierjähriges Eurythmiestudium. Dort lernte sie die Anthroposophie kennen, mit der sie sich fortan intensiv beschäftigte. Sie reiste viel und führte ein Leben als freischaffende Künstlerin. Sie litt über viele Jahre an einer Krankheit, an welcher sie schliesslich erlag. Alljährlich gestaltete sie eine Weihnachtskarte mit zweien ihrer Bilder und drei Sprüchen in drei Sprachen. Auf ihrer letzten Karte zum Beispiel LA PAZIENZIA È LA PIÙ EROICA DELLE VIRTÙ QUESTO PERQUÉ NON HA NESSUNA APPARENZA D'EROICA von G. Leopardi.

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Juni 2017
Mittwoch, 14. Juni 2017, 20.00 Uhr
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Geld aus dem Nichts

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen

Vortrag von Prof. Dr. Mathias Binswanger

Die jüngste Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass Banken und ihre Kredit-vergabe in heutigen Wirtschaften eine entscheidende Rolle spielen. Allerdings sehen die meisten Menschen bis heute nicht, wie diese Kreditvergabe mit der Geldschöpfung zusammenhängt. Und solange wir das nicht begreifen, können wir auch das Funktionieren einer modernen Wirtschaft nicht verstehen. Banken leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues Geld durch Kreditvergabe. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird. Dieser Prozess hat aber auch seine Schattenseiten: Ein Grossteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt. Die Zentralbanken, die eigentlich den Prozess der Geldschöpfung kontrollieren sollen, sind allerdings seit der letzten Finanzkrise kaum mehr in der Lage dazu. Dies wirft auch die Frage nach Reformen auf.

Eintritt Fr. 15.– / Lehrlinge/Studenten Fr. 10.–
Mitglieder frei (Ausweis vorweisen)

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Juni 2017
Mittwoch, 21. Juni 2017, 20.00 Uhr
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Eins und Alles

Ein apollinisches Eurythmie-Programm zu Johanni (Öffentliche Aufführung im SCALA BASEL, Freie Strasse 89)

Lichteurythmie – Ensemble Arlesheim
Einführung durch Marcus Schneider


Ein Programm mit apollinischer Ausdruckskraft. Zur Aufführung gelangen der «Planetentanz» von Rudolf Steiner, die feine, sich in Natur und Geister- leben bewegende Dichtung «Zueignung» von Johann Wolfgang von Goethe und weitere poetische Texte des Zusammenklingens von Mensch und Kosmos. Dazu musikalische Kompositionen aus klassischer Zeit.
Trat das Lichteurythmie-Ensemble bisher vorwiegend mit dionysisch bewegten Aufführungen hervor, sucht dieses Programm nach ruhevoller, apollinischer Gestaltung. Dionysos sprüht Feuer, Apoll zieht Wind und Wolken an, gestaltet biegsam. Mit diesem Bewusstsein für den Umkreis, das über Wind und Wolke hinaus noch den geistigen Grund der Laute, Planetenbewegung und Tierkreisgeste aufruft, kann die Gestaltung ruhevolle Tiefe gewinnen.

Eintritt Fr. 20.– / Lehrlinge/Studenten Fr. 12.–
Mitglieder frei (Ausweis vorweisen)

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September 2017
6. September 2017 bis 1. November 2017
Öffnungszeiten: 1 Stunde vor den SCALA BASEL-Veranstaltunge oder nach Absprache: 061 701 39 28
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Ausstellung «Farbensinfonie» von Andrea Raiser

Vernissage: Mittwoch, 6. September 2017, 19.00 Uhr

Einführung: Marcus Schneider

«Es kann nur geschaffen werden, was schon in der Farbe drin ist.»
Dieser Satz von Rudolf Steiner wurde entscheidend für mich auf meinem malerischen Weg. Mit der Fragestellung, wie komme ich zum Objektiven, begegnete ich dem Malimpuls von Liane Collot d'Herbois (1907–1999) – Licht, Finsternis und Farbe – und wusste sofort: Nur hier kann es für mich weitergehen. Die Welt der Farben hat sich mir ganz neu offenbart. Man hat es bei diesem Malen mit einer Wirklichkeit zu tun, die immer neu erschaffen werden muss. Die ausgestellten Bilder sind ein Versuch, den kosmischen-geistigen Gesetzmässigkeiten nahe zu kommen. Es geht um Wahrhaftigkeit! Die Kunst kann Brücken vom Physischen zum Geistigen bauen.

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